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Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...





Mit Kindern verreisen – das bedeutet in erster Linie viel Aufregung. Schürfwunden, gelegentlicher Durchfall, leichtes Fieber oder Ohrenschmerzen sind beim Familienurlaub leider keine Seltenheit. Aber nicht immer muss gleich der Arzt aufgesucht werden. In vielen Fällen hilft schon eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei, kleinen Problemen auch ohne fachmännischen Rat wirksam zu begegnen.

Häufige Reisekrankheiten und Beschwerden bei Kindern

Die ersten Beschwerden treten oftmals schon bei der Anreise auf. Reiseübelkeit und Kopfschmerzen machen besonders Kindern zu schaffen, da ihr Gleichgewichtssinn durch die ungewohnten Bewegungen auf Auto- oder Flugreisen ins Wanken geraten kann. Häufige Probleme beim Strand- und Badeurlaub sind außerdem Ohrenschmerzen durch übermäßiges Tauchen oder ein böser Sonnenbrand  im schlimmsten Fall gepaart mit einem Sonnenstich durch fehlende Kopfbedeckung. Hier sind Kinder durch ihre empfindliche Haut besonders gefährdet. Generell neigen die Kleinen im Urlaub eher zu leichtem Unwohlsein oder Durchfall, da sie größere Veränderungen in Ernährung, Klima und Umgebung nicht gewohnt sind und ihnen die Umstellung schwerer fällt als Erwachsenen.

Krank im Urlaub: Das ist zu tun

Reiseübelkeit lässt sich gezielt vorbeugen, indem schwere Kost vermieden und dafür auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet wird. Manchen Kindern hilft es zudem, während der Reise aus dem Fenster zu schauen und sich auf einen „festen“ Punkt zu konzentrieren. Bei leichtem Fieber, Durchfall oder Verstopfung sollte ein entsprechendes Mittel verabreicht werden; auch hier ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Wer es eher pflanzlich mag, kann auf homöopathische Präparate aus blauem Eisenhut, Bergwohlverleih oder Kamille zurückgreifen, die unter anderem gegen Erkältungen, Zahnbeschwerden, Heiserkeit oder Schlafstörungen helfen können. Speziell für Reisen stellen Apotheken handliche Homöopathie-Sets für Kinder zur Verfügung, die in jeden noch so vollen Koffer passen. Bei Insektenstichen helfen juckreizstillende, kühlende Gels. Ein Arzt sollte im Urlaub spätestens dann aufgesucht werden, wenn es dem Kind auch nach mehreren Tagen Unwohlsein nicht besser geht, Fieber nach einem Insektenstich auftritt oder das Kind von einem Tier gebissen wurde. Auch bei größeren Verbrennungen oder einem Sonnenstich sollte ein Arzt konsultiert werden.

Die Reiseapotheke im Urlaub mit Kindern

Eine durchdachte Reiseapotheke spart in vielen Fällen den Weg zur nächsten Apotheke. Nicht fehlen sollte beim Familienurlaub eine Grundausstattung an Pflastern, Verbandsmaterial, Schere und Desinfektionsmittel, ebenso wie ein Fieberthermometer, Kühlkissen und eine Pinzette. Darüber hinaus sind Mittel gegen Reiseübelkeit und Durchfall sowie ein leichtes Schmerzmittel empfehlenswert. Die Reiseapotheke kann je nach Urlaubsort erweitert werden. So gehört beim Mittelmeerurlaub die Sonnencreme unbedingt ins Gepäck, während sie beim gemeinsamen Rad- oder Wanderurlaub auf Blasenpflaster und eine Salbe gegen Sportverletzungen nicht verzichten sollten.

Fotonachweis – Symbolfoto © pixabay.com jarmoluk CC0 Creative Commons

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